Bantam!

Maisgeschichten und Zauberlehrlinge

Sehr geehrte Frau Aigner, sehr geehrte Frau Schavan,

während die Jugendlichen einer 7. Hauptschulklasse Goethes Zauberlehrling kennen lernten, verfolgten sie zeitgleich die Diskussion über die Frage, ob es akzeptabel sei, dass in Deutschland gentechnisch veränderter Mais auf Freilandflächen gesät werde. In diesem Zusammenhang baute die Klasse 7a selbst gentechnikfreien Mais im Schulgarten an und beteiligte sich damit an einer deutschlandweiten Aktion gegen Gentechnik-Mais auf deutschen Feldern.

Die Freude im Klassenzimmer war groß, als Sie, Frau Aigner, als Landwirtschaftsministerin den Anbau und Verkauf des einzigen in der EU zugelassenen Gentechnik-Mais, Mon810, in Deutschland untersagten.

Erstaunt und irritiert nahmen die Schüler und Schülerinnen wenig später die Information auf, dass die EU-Kommission nun über die Zulassung neuer Gentechnik-Maissorten im Ministerrat abstimmen werde.

Die Siebtklässler konnten nicht fassen, dass die Diskussion noch immer nicht wirklich „vom Tisch“ sei, zogen verständlicherweise Parallelen zu Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“, was sie am liebsten der Landwirtschaftsministerin wie der Ministerin für Forschung und Bildung persönlich schreiben wollten. Da der Wunsch von Schülerseite geäußert wurde, bestärkte ich meine Siebtklässler darin, dies auch zu tun.

Lesen Sie selbst, welche Gedanken sich die Jugendlichen gemacht haben, Gedanken, die sie Ihnen in Form von Mais- oder Zauberlehrlingsgeschichten widmen. Die Schüler und Schülerinnen bitten Sie damit, im EU-Ministerrat gegen weitere Zulassungen von Gentechnik-Mais zu stimmen und hoffen, dass Ihnen auch Sichtweisen von Schülern wichtig sind.

Juli 2009, die Klassenlehrerin der 7a

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KRANKMACHENDER MAIS

von Janine

Endlich haben die Wissenschaftler einen Gen-Mais erfunden, der es fertigbrachte, Maiszünzler fernzuhalten. Und heute soll es so weit sein, heute soll der Gen-Mais zu den Bauern gebracht werden, damit sie ihn auf die Felder auslegen, also säen können.

Die Bauern säten den Gen-Mais sorgfältig. Und nach ein paar Monaten konnte der Mais schon verkauft werden. Jeder wollte ihn, denn man dachte ja, er sei womöglich besser als der alte. Also kauften sie drauf los. Doch von Risiken war bisher nichts bekannt. Also aßen alle Menschen den Gen-Mais sehr zufrieden. Nichts geschah. Immer mehr Bauern pflanzten den Mais, (denn es brachte ihnen, den Bauern, und den Konzernen, die den Mais anboten, mächtig viel Geld ein. Immer mehr und mehr Mais wurde verkauft. Doch so langsam zeigten sich auch Nebenwirkungen. Eine neue Krankheit brach aus, eine Epidemie, bei der etwa jeder Zweite betroffen war. Doch keiner wusste so recht, weshalb plötzlich alle erkrankten. Also konnte man so schnell kein „Heilmittel“ herstellen.

Einer der Erkrankten aß zur Abwechslung Bantam-Mais, einen gentechnikfreien Mais, und nach ein paar Tagen ging es ihm plötzlich wieder deutlich besser. Ihm war sofort die Ursache klar, weshalb alle Menschen erkrankten. Er brachte sein Wissen an die Öffentlichkeit. Alle mussten davon erfahren, schließlich wusste er als einziger ein „Heilmittel“. Er ging zu Presse und sagte, was vorgefallen war. Zuerst waren sie in der Redaktion etwas verwirrt, doch dann fingen Journalisten an, ihm zu glauben. Sie brachten die „Geschichte“ sofort heraus. Die Menschen wurden darauf aufmerksam. Also fingen sie an Genmais zu boykottieren. Die Menschen wollten wieder gentechnikfreien Mais und natürlich auch wieder gesund werden.

Doch die EU wollte den Gen-Mais nicht verbieten, denn schließlich brachte das eine Menge Geld ein. Also meinten sie zu den „Protestlern“, die sich inzwischen zusammengetan hatten: „Wenn ihr es schafft, 100 000 Stimmen zu sammeln, wird der Gen-Mais wieder abgesetzt.“

Die Menschen fingen gleich an, Namen von Gen-Mais-Gegnern zu sammeln. Das Ganze dauerte nicht einmal eine Woche und schon hatten sie 100 000 Unterschriften zusammen. Die EU gab nach und duldete nur noch Bantam-Mais auf dem Markt. Die Menschen waren glücklich und wurden allmählich wieder gesund.

Doch leider, leider wollten die Wissenschaftler und die EU eine neue Gen-Mais-Sorte erfinden. Leider kann so etwas nie 100% sicher sein.

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EXPERIMENTIERFREUDIG

von Ilja 

Die Wähler haben die Annette und ihre Forscher und die amerikanischen Forscher experimentieren lassen. Alle haben sich gedacht, da kommt bestimmt was Gutes heraus. Die Experimente haben Monate gedauert, bis was Interessantes zustande kam. Da haben sich alle gefreut und Annette hat Werbung dafür machen lassen. Schaut, der Mais ist besser und die Maiszünsler gehen nicht mehr an die Pflanzen. Da haben sich auch alle Wähler gefreut. Und man nannte den gentechnischen Mais Mon810. Und dann brach es aus. Die Bauern haben vor Freude die Traktoren bezaubert:

„Traktor! Traktor!
Streue Felder,
dass zum Zwecke,
Samen wachse,
Und nach reichem, vollen Felde
Sich auch das nächste Feld erfreue!!!“

Da sind die Traktoren aus den Garagen gefahren und haben die Felder gestürmt. Nach ungefähr einem Tage war auf allen Feldern Mon810 gesät. Die Wähler haben schon ungeduldig gewartet, bis der gentechnische Mon810 gewachsen war. Ebenso ungeduldig waren die Bauern, denn sie wollten bald den Mon810 verkaufen. Den Bauern ging er sehr gut, denn sie haben gutes Geld verdient.

Aber die Sache hatte einen Haken. Es erkrankten mehr und mehr Menschen. Die Doktoren hatten schwere Arbeit. Ein Labor des Gesundheitsministeriums sollte den Mon810-Mais untersuchten und die Labortechniker haben festgestellt, dass der Mon810 zwar die Maiszünzler weghält, aber auch die Nebenwirkungen auslöst, wenn Mon810-Mais gegessen wird. Besonders Kinder und Schwangere litten unter diesen Nebenwirkungen. Da haben sich die Wähler entschlossen und sind böse geworden auf Frau Annette und haben sie richtig angeschrien, dass ihr Mais vergiftet wäre. Sie hat es nicht geglaubt, aber die Wähler hatten Beweise, dass Mon810 giftig war, wenn auch nur schwach giftig.

Auch für die Bauern wurde es eine Katastrophe, weil sie Mon810 gekauft hatten und ihn jetzt wegwerfen mussten. Aber nicht alle haben den Mais vernichtet. Dann haben die bösen Wähler nachts die Felder abgemäht, den Bauern den gesamten Mon810 geklaut und alle Körner verbrannt. Als die Bauern morgens aufwachten, schauten sie auf die leeren Felder und suchten in den Scheunen, ob dort noch etwas Saatgut da wäre. Doch auch da fand sich nichts mehr.

Und anschließend entwickelte man ein Gegengift und konnte die erkrankten Menschen heilen. Und so wurde ein Happy-End aus der Geschichte.

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GEN-MAIS

von Marina

Zum Glück hat sich der Meister heute mal wegbegeben. Auf diesen Tag habe ich schon lange gewartet. Endlich kann auch ich mich zurücklehnen und einfach nur relaxen. Ach ja, wenn ihr euch fragt, wer ich bin, ich bin der Sigmar und bin Lehrling eines Zaubermeisters. Zufällig habe ich vor einigen Tagen mitbekommen, dass mein Meister Gen-Mais herstellt. Weil mich und andere Menschen das in unserem Dorf total stört, hatte ich einen Plan, nämlich den Gen-Mais-Wahn zu besiegen!!

’’Gieß später noch die Gen-Mais-Felder hinter der Scheune. Bevor ich zurückkomme, soll alles gegossen, alles erledigt sein! Ach, und lass die Finger weg von meinem Zauberstab. Meine Zauberkammer betrittst du auch nicht! Hast du mich verstanden?’’ sagte mir der Meister.

Doch kaum verschwand er aus der Tür, rannte ich hoch in die Zauberkammer und nahm den Zauberstab. Zum Glück war ich so schlau und hab schon vor einigen Tagen den richtigen Zauberspruch herausgesucht.

Also ging ich wieder auf die Felder und sagte meinen Zauberspruch: „Gen-Mais, Gen-Mais fort mit dir! Mach die Arbeit für mich und zwar im Nu, dann kann auch ich endlich ruh’n!’’ Der Gartenschlauch erhob sich vom Boden, ganz von selbst, rannte zu den Feldern und besprühte sie. Und plötzlich machte es „Buuuuum!’’ Es gab einen großen, lauten Knall. Ich sah, wie der Gen-Mais die Farben wechselte. Er wurde mal grün, lila, rot. Hab ich etwa irgendwas falsch gemacht? Mein schlechtes Gewissen holte mich ein. ’’Ach, ich werd’ schon alles richtig gemacht haben!’’, dachte ich mir. Gegen Abend kam dann auch mein Meister wieder heim.

Natürlich wusste er nichts von meinem Zauberspruch und meinem Vorhaben. Am nächsten Tag, kam eine Gruppe von Kindern auf den Hof, sie wollten zu meinem Meister und ihn nach ein paar Maiskolben fragen. Er zögerte zuerst ein wenig, doch dann gab er ihnen großzügig ein paar von den gelben Kolben, für das Fest, das heute Mittag im Dorf stattfinden sollte. Ich hatte auch einen freien Tag und beschloss also, hinunter ins Dorf zu gehen. Ich wollte dabei sein. Gesagt, getan. Doch, oh mein Gott! Was ist denn das, was dort auf dem Boden liegt? Ich lief vorsichtig näher und sah, wie Leute total leblos mit Maiskolben in der Hand am Boden lagen. So schnell ich nur konnte, rannte ich zum Festplatz, ich befürchtete schon das Schlimmste. Hm, wie ich es mir gedacht hatte, alle anderen Leute lagen genau so leblos auf der Erde. Was hab ich denn nur falsch gemacht?

Sofort rannte ich wieder zurück zum Bauernhof und wollte meinem Meister alles
beichten, ihm alles erzählen. Doch der lag auch tot auf dem Boden mit einem Maiskolben. Ich fing an zu zittern, mir wurde heiß und kalt. Ich wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte und sah keinen Ausweg mehr. Ich beschloss, mir eine Knarre an den Kopf zu hallten, und mich einfach umbringen!

Irgendjemand rief mir zu: ’’ Mach’s nicht. HALT! Du hast den Mais gegossen, Du hast ihn nicht erfunden.“ „Ja, aber ich habe ihn gegossen!“ , antwortete ich.

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DER GENMAIS-LEHRLING

von Felix

Es war einmal ein Maiskolben, der von den Professoren aus den USA genmanipuliert wurde. Als eines der manipulierten Körner und seine Brüder gesät wurden, hatte es schon so ein mulmiges Gefühl, dass da was faul im Sack wäre. Aber es wollte abwarten und wuchs wie all die anderen. Doch dann verspürte es ein schmerzhaftes Drücken im Bauch und wuchs und wuchs und wuchs immer weiter, bis er so groß war wie der Bauer. Der Bauer war entsetzt und fiel vor Schreck ohnmächtig zu Boden.

Dem „Riesenmais“ selbst war gar nicht wohl, er zog seine Wurzeln aus der Erde und wanderte hinüber zum Öko-Bauern, der nur Bantam-Mais gepflanzt hatte. Der Riesenmais fragte die Bio-Kolben, ob sie einen Anführer hätten. Plötzlich bildeten sie alle ein Spalier und man sah am Ende des Maisfeldes fast 200 Meter entfernt einen Mais mit Königsmantel und Krone. Unser „Riesenmais“ rannte zum königlichen Mais wie eine Antilope, die von einem Leoparden verfolgt wird. Dort angekommen, fragte er flüsternd „Hast du auch so komische Zauberkräfte?“ Der Anführer antwortete laut und deutlich: “YAA! “ Genius, wie die Professoren den neuen Mais nannten, sprang herum wie ein Bekloppter und sagte nur: “Bis die Tage.“

Genius lief zurück auf sein Gen-Mais-Feld und forderte alle normalgroßen Bruderpflanzen auf, still zu halten. Er erklärte ihnen: „Ich werde uns jetzt alle in Bantammais verzaubern“, sagte einen Zauberspruch und PUFF, waren sie alle so groß wie Genius. Irgendetwas schien nicht geklappt zu haben. Genius schluckte und lachte die anderen nur dumm an, die jetzt riesig vor ihm standen.

In Blitzesschnelle rannte er zum Bantam-Anführer und bat ihn um einen richtig funktionierenden Zauberspruch, denn Genius hatte jetzt Angst. Er befürchtete jetzt, dass all seine jetzt auch riesengroßen Bruderpflanzen sich gemeinsam gegen ihn erheben, denn sie klagten jetzt auch alle über Bauchweh, was Genius an seine Kindheit erinnerte. Damals entdeckte er seine Zauberkräfte.

Der Bantam-Anführer stimmte zu, doch er stellte eine Bedingung: Genius musste Annette im Landwirtschaftsamt überreden, allen Genmais zu verbieten. Genius versprach alles und war in Lichtgeschwindigkeit bei Annette. Noch von dort aus riefen die beiden, Annette und Genius, den Bantam King, genannt Sir Bantam von Ökofeld, an, er solle alle Genmais-Pflanzen in Bantam-Gewächse verwandeln. Sir Bantam setzte diesen Wunsch sofort in die Tat um. Er zauberte eine heile Bantam-Welt. Der Mais leuchtete förmlich.

Plötzlich rief die Frau des Bauern: “Herbert, wach auf, die neuen Genkörner sind da. Herbert hatte jedoch von der Verwandlungsprozedur seines Gen-Mais-Feldes geträumt und war völlig irritiert. Deshalb rannte er hinaus ans Fahrerhaus des Lastwagens und schrie hinein: “ Ich werde NIE MEHR Genmais pflanzen! Nie mehr! Und komm bloß nicht mehr auf meinen Hof, sonst hetz’ ich dir meine Pitbulls auf die Reifen!... also mach, dass du wegkommst!“

Seit jenem Tag pflanzte Herbert nur noch Bantam-Mais.

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DER GEN-MAIS

von Florian

Haben die alten Wissenschaftler
doch einmal den Mais verändert.
Und nun sollen selbst die Bauern
auch den neuen Mais anbauen.
Maiszünsler verjag ich nach dem Brauch,
und mit Gift tu ich Wunder auch.

Giftig, giftig
Manche Falter
dass zum Zwecke Falter sterben
und mit reichem vollen Ernten
alle Kassen voller werden.

Und nun komm du neuer Mais
Geschmack sollst haben du.
Bist schon lange weg gewesen
Nun erfülle meinen Willen
Viele Körner habe, nicht gefressen sei
Zu reicher Ernte, wachs herbei!

Giftig, giftig
Manche Falter
dass zum Zwecke Falter sterben
und mit reichem vollen Ernten
alle Kassen voller werden.

Seht, er wächst schon hoch hinauf
Wahrlich, ist schon an der Decken.
Und mit Blitzesschnelle wird er bald verkauft.
Und mit dem Geld bau ich weite Strecken.
Schon zum zweiten Male,
wie die Kasse schwillt
Wie sich jede Ernte voll mit Geld nun füllt.

Genug, genug
Denn ich habe
Nun viel Geld! -Ich kann’s nicht essen
Ach, ich merk es! Wehe! Wehe!
Hab ich doch die Saat vergessen.

Ach, die Saat, worauf am Ende
Es wird immer weiterwachsen
Ach, er wächst, vergiftet gar behände
Wärst du doch normaler Mais.
Mach nur keine Faxen:
Immer neue Bienen
bringen Honig ein.
Ach, es fressen hundert Schwein diese Saat.

Nein nicht länger kann ich’s lassen,
will dich nicht mehr wachsen lassen.
Das ist Tücke
Ach, nun wird mir immer bänger
Welche Miene welche Blicke

O! Du Ausgeburt der Hirne
Soll die ganze Menschheit sterben ?
Seh ich doch in jeder Stadt viele Leute gar
Sich für die andere Welt bewerben.
Verruchte Gifte die nicht hören wollen
Mais der du gewesen
Spiel normale Rollen!

Willst am Ende gar nicht lassen
Will dich fassen, will dich halten
Und das dumme Gift behände
Mit dem neuen Traktor spalten.
Seht, da wächst er giftig wieder
Wie ich dich nun auch zerschneide
Gleich o Kobold bist zerschnitten
Krachend überfährt die glatte Schärfe
Wahrlich guter Traktor

Seht, er ist hinweg
und nun kann ich hoffen
und ich atme frei

Oh, oh wehe, wehe
alle Kolben wachsen eilig
schon als Knechte
völlig fertig
in die Höhe
helft mir ach, ihr hohen Mächte ...

… wie nur soll es weiter gehen,
wenn der Mon achthundertzehn
wird zugelassen?!?

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LEHRLING AUF DEM BAUERNHOF

von Aziz

Ein Lehrling auf einem Bauernhof musste immer die Drecksarbeit seines Meisters erledigen. Doch irgendwann reichte es dem Lehrling und er zauberte einen Besen. Der sollte für ihn alle Drecksarbeiten übernehmen, wie z. B. den Mais auf dem Feld auszusäen. Es klappte wunderbar mit der Zauberei, was den Lehrling sehr erfreute.

Der Besen arbeitete und säte fleißig. Stolz und eingebildet sagte der Lehrling: „Tja, ich bin halt der Beste“, nahm sich einen Liegestuhl und lehnte sich gemütlich zurück. Er schaute zu, wie der Besen tüchtig arbeitete. Alles war OK. Das Feld war bestellt, der Mais war gesät. Also sollte der Besen wieder aufhören. „ Besen, Besen, steh nun wieder still. Sei der Stock, der du gewesen“, kommandierte der Lehrling. Doch der Besen hörte nicht auf mit dem Maisaussäen.

Das Feld war allmählich voller Körner. Die Maiskörner häuften sich übereinander, bis ein ganzer Berg voller Mais über dem Feld entstand. Dem Lehrling wurde es unheimlich. Er rief den Meister zu Hilfe: „ Meister! Hilfe! Hilfe!“, rief er. Nichts geschah, aber der Maisberg hörte nicht auf, größer zu werden. Die Sonne brannte heiß vom Himmel, so dass der Mais jetzt plötzlich - flop - zu Popcorn wurde. Jetzt war alles voller aufgeblasener Körner.

Endlich kam der Meister und sah das Chaos. Er sagte einen Gegen-Zauberspruch und plötzlich erschien eine schwarze Wolke. Die schickte Blitze und Donner herunter. Das Chaos war wie nix wieder verschwunden.

Alles wurde wieder gut, doch der Lehrling bekam Ärger mit seinem Meister und musste jetzt mehr Drecksarbeit machen als zuvor!

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DER MAIS, DER ALLES VERÄNDERT?

von Daniel

An einem friedlichen Tag auf dem Bauernhof der Hölzers, setzten sich Herr Hölzer und sein Enkel Julian an den Terrassentisch und tranken eine Tasse Kakao. Julian bedankte sich nochmals bei seinem Opa für die Hilfe zum Juniormeister im Zaubern. Sein Opa war ein großer Zauberer. Doch hört selbst, Julian will euch eine Geschichte erzählen: „ Eines Tages, am Anfang meiner Karriere als Zauberlehrling, passierte etwas ganz Lustiges. Mein Opa, also mein ’’Lehrer’’, ging aus dem Haus, ich war also alleine daheim. Bevor er wegging, gab er mir noch eine Aufgabe. Ich sollte den Rest der Maiskörner, die er ausnahmsweise vorgekeimt hatte, fertig einpflanzen. Endlich hatte er sich wegbegeben und ich war allein. Zuerst machte ich mir ein gemütliches Bad, dann ging ich an die Arbeit. Aber dazu hatte ich nicht wirklich Lust. Doch es fiel mir etwas ein. Ich könnte den Auftrag einfach an jemanden weitergeben. Keiner da? Da, der Besen. Der hat das zu machen! Ich werde ihm verzaubern! Ich fing also an zu zaubern

Besen, Besen, bist schon lang im Eck gewesen!
Nun schwing die Hüften her
Das ist nicht sehr schwer!
Pflanze diesen Mais ein!

Sofort begann der Besen mit der Arbeit. Ach, was für ein tolles Gefühl, jemanden beauftragen zu können. Solange der Besen den Mais einpflanzte, kann ich es mir im Wohnzimmer gemütlich machen und ein bisschen fernschauen. Doch ich schlief ein. Das war natürlich gar nicht gut. Denn, wer weiß, was der Besen jetzt alles anstellte. Nach 3-4 Stunden kann auch schon mein Opa, der Lehrer, wieder zurück. Und ich schlief noch immer. Als mein Opa sah, dass der Besen die ganze Arbeit erledigte, wurde er richtig sauer ’’JJJJUUUUUUUUULLLIIIAAAANNNN’’ hörte ich ihn nur schreien. Sofort schreckte ich hoch und rannte hinaus. Mein Opa war wütend auf mich ’’SIEH MAL, WAS DU HIER ANGERICHTEST HAST, DU DUMMBEUDEL, DU. MACH DAS SOFORT RÜCKGÄNGIG!’’. Ich wusste in diesem Moment gar nicht, ob ich weinen oder lachen, ob ich hier bleiben oder abhauen sollte. Einen Rückmachzauber kannte ich nicht. Ich war sehr enttäuscht von mir, ebenso mein Opa. Dann sprach dieser:

In die Kammer Besen, Besen!
Hast genug Unsinn bewiesen
Es reicht uns allen
Mach und geh,
in den Stall
und ruh sofort.

Der Besen machte sich auf den Weg in den Stall, mein Opa und ich machten sich auf den Weg ins Haus. Eine Stunde lang musste ich mir Opas Gelaber anhören, was ich alles falsch gemacht hätte und in Zukunft falsch machen könnte.

Dann nach ein paar Monaten, als der Mais nun endlich reif war, war Erntezeit. Wir boten den Mais zum Verkauf an wie jedes Jahr. Die Leute kamen wie gerufen und der Mais war schnell weg. Wenig später hörten mein Opa und ich es an der Tür klopfen. Ich machte die Tür auf.

Hunderte von Leuten standen draußen. Sie hatten grüne, gelbe und manche sogar rote Gesichter. Ich hab mich sehr erschrocken und rief meinen Opa an die Tür! Alle Leute schrien auf uns ein: ’’Wir wollen unser Geld für den Mais zurück!’’ Mein Opa klatschte die Tür zu und rief bei der Firma an, die ihm das Saatgut verkauft hatte. Der Firmenchef aber sagte nur: ’’Die Regierung wollte kein normalen Mais mehr wegen der Käfer, die stets einen Teil der Maisernte weg fressen und hat deswegen von Forschern den Mais umwandeln lassen’’. Das wollte mein Opa nicht verstehen und machte Folgendes: Er ging an die Tür und erklärte den wütenden Leuten, die unter der schädlichen Wirkung des Maises litten, die Sache mit dem Gen-Mais. Zusammen mit den Leuten organisierten ich und mein Opa einen Streik gegen die Regierung wegen dieser Maissache.

Alle Beteiligten hatten Plakate dabei, auf denen ’’GEGEN GEN-MAIS’’ und „GEGEN ALLE GENMANIPULIERTEN PFLANZEN AUF FELDERN!!“ stand. Als wir alle vor dem Regierungsgebäude standen, riefen wir diesen Satz auch im Chor und zeigten die Plakate. Die Regierung gab dann nach, verbot den GEN-MAIS und gab den Forschern den Auftrag, ein Mittel gegen die seltsamen Hautverfärbungen zu entwickeln. Das war doch mal ein HAPPY – END.

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DER SELTSAME MAIS

von Tina

Hallo, ich bin Tim, ich erzähle euch eine sehr seltsame Geschichte die bei uns auf Madagaskar passierte. Die Wissenschaftler von hier haben den Gen-Mais erfunden. Immer mehr Leute kauften sich den Gen-Mais, da er billiger und leckerer war. So behaupteten es die Leute jedenfalls, die ihn gekauft hatten.

Doch als er überall hier gepflanzt wurde, fingen die merkwürdigsten Tage an. Immer nachts kamen die merkwürdigsten Tiere aufs Maisfeld, Giraffen, Schlangen, Vogeltiger und so weiter. Ich habe sie gesehen mit meinen eigenen Augen, als ich abends mit meinem Hund Pfifi Gassi ging, und das Unheimlichste war: Die Tiere konnten sprechen.

Ich war neugierig, traute mich aber nicht, alleine ins dieses Feld reinzugehen. Am nächsten Tag erzählte ich es meinen Mitschülern und Mitschlerinnen. Sie lachten nur. Niemand wollte mir so recht glauben. Also habe ich beschlossen, mit meiner besten Freundin Elisabeth dorthin zu gehen auf das Maisfeld. Ich musste sie schon fast zwingen, weil sie ja sagte, dass das Schwachsinn und Zeitverschwendung wäre. Wir gingen auf das Maisfeld. Sie waren wirklich da, all die Tiere. Wir überwanden unsere Angst und gingen zu den Tieren hin.

Der Anführer erklärte gerade den anderen eine Aufgabe. Als wir bei ihnen auftauchten,
fragten wir sie: „Was geht hier vor“? Alle haben uns erstaunt angeguckt. Der Chef erklärte uns, dass sie alle Agenten seien und dass sie den Auftrag hätten, den Genmais zu vernichten.

„Wir waren verblüfft: Waaaas, den Gen-Mais vernichten, wieso denn?“ Sie erklärten: „Unsere Agentur hat festgestellt, dass der Genmais hochgefährlich ist und man daran erkranken kann und man nach einigen Wochen stirbt. Und wenn es den Gen-Mais noch in manchen Ländern geben würde, dann gäbe es nur 40% Überlebenschancen für die Menschheit. Und das wollen wir ja alle nicht.

Also wollten die Tiere uns nur retten. Sie wollten die Gen-Mais-Krankheit ausrotten. Ich und Elisabeth waren erleichtert, denn wir dachten, dass die Tiere uns was Schlimmes antun wollten.

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DER ZAUBERMAIS

von Valentina

Der gute Meister ging eines Tages weg und sagte dem Lehrling noch vor der Abreise,
er solle den Mais auf dem riesigen Feld aussäen. Wer hat schon Lust, auf einem großen Feld Mais auszusäen? Da der Lehrling schon ein wenig zaubern konnte und keinen Bock hatte, sich auf dem Feld die Zeit mit Arbeit zu vertreiben, entschloss er sich zu zaubern:

„Ihr großen Mächte des Zauberns
füllt mir dieses großes Feld mit Mais
und bitte möglichst schnell.“

Die Mächte taten das, was von ihnen erbeten worden ist und schickten einen Besen, der tat, was ihm befohlen war. Schließlich wollte der Lehrling nur helfen, die Ernte zu verbessern, doch er vergaß beim Zaubern, dass er auf keinen Fall genmanipulierten
Mais säen sollte, sondern Bantam-Mais (also eine sehr gesunde alte Mais-Sorte ). Der genmanipulierte Mais produziert selber ein Gift beim Wachsen und der Maiszünzler, dieser gierige Maisfresser, geht auch nicht dran. Genmanipulierten Mais durfte der Lehrling nicht draußen säen, denn die Gen-Mais-Pollen mit dem Gift werden von Bienen verschleppt und auch vom Wind auf andere Pflanzen übertragen. Maiszünzler und Schmetterlinge sterben. Menschen können vielleicht erkranken, wenn sie Fleisch, Eier, Milch usw. essen, denn Mais wird auch an Tiere verfüttert. Der Lehrling hätte aufpassen müssen, zu welchem Mais er spricht. Inzwischen kam der Meister heim. Er lief die Felder entlang und merkte, dass es nicht sein toller Bantam-Mais war, der da wuchs. Nein, es war der verzauberte, genmanipulierte Mais. Der Meister tobte und schimpfte auf den Lehrling, aber auch auf den Besen, der irgendwie die Befehle des Lehrlings entgegengenommen hatte. Der Lehrling aber hatte keinen Rückspruch parat.

Der Meister wusste ihn, Gott sei Dank! Er brachte alles in Ordnung. Aus allen genmanipulierten Maiskörnern dieser Welt machte er auf einen Schlag Bantam-Mais. Toll, dass der Meister das konnte. Wer kann das schon?

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EIN FORSCHER

von Marvin

Ein Forscher hatte eine gute Idee, die er auch in die Tat umsetzte. Er konnte mit seinem Wissen Mais so manipulieren, dass dieser beim Wachsen ein Gift gegen den Maiszünzler aussprühen sollte. Doch es funktionierte nur mit einem Spruch:

,,Mais, Mais
Du bist kein Reis.
was du weißt.
Also mach, dass der Maiszünzler vereist!“

Der Forscher jubilierte. Seht, es kommt eine grüne Rauchwolke aus den Maiskörnern heraus. Das muss das Gift sein. Das ist ja cool, die muss ich sofort aussäen. Da seht, da kommt schon ein Maiszünzler angeflogen. Doch, was ist das? Der verschwindet nicht. Der Forscher entschied sich, den Spruch noch ein zweites Mal zu sagen:

„Mais, Mais
Du bist kein Reis,
was du weißt.
Also mach, dass der Maiszünzler vereist.“

Seht, der Maiszünzler verschwindet, es hat geklappt! Juhu! Nun kann ich wieder gehen, denn meine Arbeit ist getan. Sechs Wochen später hörte man aus dem Labor Stimmen, eine sehr verzweifelte und eine, die absolut sicher klang! Die eine war eindeutig die Stimme des Forschers.
,,Oh, nein, überall sind die Tiere und Lebensmittel krank oder ungenießbar. Was hab
ich getan, die Welt ist in Gefahr. Oh, Professor, ich brauche Hilfe. Es ist eine Weltkatastrophe geworden und ich weiß den Gegenspruch nicht mehr. Ich wollte den verzauberten Mais zerquetschen, zerhacken, doch der Genmais, er lebt immer weiter. Nein, das darf nicht sein. Oh, Herr und Meister, helfen Sie mir in der Not, denn sie ist groß.“ Eine zweite Stimme war zu hören!

„Mais, Mais,
Du bist kein Reis,
Was du weißt.
Sei Bantam-Mais!“

„Seht, der Mais, er wird normal und alles auf der Welt wird wieder gesund und gut“, meinten sie beide nach einer Schweigeminute.

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DER ANSCHLAG

von Jakob

Als der Meister eines Abends aus dem Haus ging, um auf eine Party zu gehen, dachte sich Tom, der Lehrling: Jetzt zahl’ ich ihm die ganze Schufterei heim! Tom ging entschlossen in sein geheimes Labor unter dem Bauernhof und fing an zu zaubern.

Töte! Töte!
Denn wir haben
zu viel Menschen.
Bring sie alle um
und geh hinfort.

Kaum hatte Tom den Spruch aufgesagt, wurde Heinrich, der Besen, lebendig, lief los und braute ein grünes Gesöff zusammen. Er füllte es in die Feldspritze, die am Traktor befestigt war, setzte sich hinter das große Lenkrad und fing an, den Acker mit dem hochgiftigen Zeug zu besprühen. Da machte es sich Tom gemütlich, denn der Besen Heinrich arbeitete ja für ihn und so genehmigte sich unser Lehrling zur Feier des Tages ein Bier und noch eins und später noch eins und noch viele. Er trank eindeutig zu viel. Der Wind blies und die giftige Spritzbrühe, die dann auch in der Luft und an den Pflanzen hing, wurde über viele Felder, selbst in Dörfer und Städte und auf der ganzen Welt verteilt. Tom sah das und freute sich so sehr, dass er weiter trank und dann besoffen am Boden lag. Schon nahm das Schicksal seinen Lauf. Als Heinrich mit seinem Traktor zurück kam, übersah er Tom, der da im Koma auf dem Feldweg neben dem Acker lag, überfuhr ihn und bemerkte es nicht einmal. Am späten Abend kam der Meister nach Hause und sah, dass der Traktor nicht in der Garage stand. Er ging hin und sah, dass in der Spritze sich noch immer das hochgiftige „MON810“ befand und der Besen daran herumfummelte. Der Meister wusste, dass das eine gefährliche Sache war und es war ihm klar, dass bestimmt schon jede Menge Leute gestorben sein mussten. Also rief er, da er ja mit Zauberei bestens vertraut war, sofort den Umkehrspruch.

Stoppe! Stoppe!
dummes Zeug
Soll denn jeder sterben ?
Mache alles wieder
rückgängig!

Alle Leute, die „MON810“ eingeatmet hatten, die es also erwischt hatte, wurden wieder auferweckt. Tom hatte keine Chance, ins Leben zurückzukehren. Er war ja überfahren worden. Der Meister vernichtete schließlich noch alle MON810-Reste, damit ein solches Unglück nie mehr passieren konnte. So leben jetzt alle Menschen wieder glücklich bis an das natürliche Ende ihres Lebens.

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DER GEN-MAIS

von Matthias

Ein Bauer war sehr faul. Und weil er einfach zu faul war, den Mais zu säen, kam er auf die Idee, den Mais zu manipulieren und zwar so, dass er sich selber pflanzen sollte. Der Bauer experimentierte herum und es klappte tatsächlich. Das ging eine Weile gut. Doch eines Tages beschwerten sich viele Leute. Irgendwie gab es Probleme. Irgendetwas ging schief und die Sache lief außer Kontrolle. Den Leuten ging es schlecht, wenn sie davon gegessen hatten und deshalb protestierten sie. Die Leute zeigten den Bauern an.

Gerichtsverhandlungen wurden fällig. Aber das nutzte auch nichts mehr. Während der ganzen Zeit hatte die Katastrophe schon begonnen. Der Mais wuchs und wuchs und war nicht mehr aufzuhalten. Das ganze Land war schon von Mais überdeckt. Sogar die Welt hat die Form eines Maiskolbens angenommen. Die Katastrophe war in vollem Gang. Kein Wissenschaftler der Welt konnte sagen, was passiert war und was noch passieren würde.

Der Bauer wurde hingerichtet für das, was er getan hatte. Er wurde geköpft. Dann wurde der Mais wütend, weil sein Bauer so etwas wie ein Vater für ihn war und er trauerte seinem Bauern nach. Da kam der Bauer als Geist zurück und machte alles rückgängig.

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DER GENMANIPULIERTE MAIS

von Jan

Eines Tages ging die Abteilungsleiterin für Landwirtschaft fort und Annette aus der
Forschungsabteilung dachte sich, endlich ist Ilse weg, jetzt mache ich, was ich will. Annette säte genmanipulierten Mais auf die großen Felder und goss sie jede Stunde. Auf einmal kam ein stürmischer Wind auf und verteilte die Samen auf viele Felder. Annette überlegte: ’Was soll ich denn jetzt machen?’ Da fiel es ihr ein, sie wird einen Zauberspruch aufsagen:

Gehe! Gehe!
Mais, Du genmanipulierter, gehe fort
Oder willst du uns alle umbringen?
Gehe! Gehe!

Aber es klappte nicht und Annette war sehr hilflos. Sie wusste nicht, was sie jetzt noch machen sollte. Am nächsten Morgen kam in den Nachrichten, 30 Leute hätten genmanipulierten Maiskörner gefunden und gegessen und an allen Körperteilen hätten sie rote Punkte bekommen. Annette war sich nicht sicher, ob sie es ihrem Boss sagen soll. Sie entschloss sich schließlich, es ihm zu beichten. Und so machte sie es auch. „ Die Menschen mit den roten Punkten haben von meinem veränderten Mais gegessen.“

Und was meinte ihr Boss? Er fragte sie, wie kann das sein konnte? Annette erklärte alles, das mit dem Säen und mit dem Wind. Der Boss versuchte, alles rückgängig zu machen, aber es klappte nicht und die den manipulierten Mais gegessen hatten, starben nach 5 Jahren und so war es für die Abteilungsleiterinnen und viele Menschen ein schlimmes Ende.

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ZAUBEREI - MANCHMAL GEHT DAS SCHIEF

von Andjelina

Der gute alte Hexenmeister ging weg und sagte dem Lehrling, er solle seinen Mais auf dem riesigen Feld aussäen. Wer hat schon Lust, auf einem riesigen Feld allein zu säen, ganz allein zu arbeiten? Da der Lehrling schon ein bisschen zaubern konnte, war das nicht ganz so schlimm, dachte er. Der Zauberlehrling zauberte einfach, dass der Mais schneller in den Ackerboden kommen solle. Also probierte er es einfach einmal aus:

,, Los ihr gelben Körner,
geht in der Felder Erde,
damit der Meister stolz auf mich sei.
Los! Los! Los! Schnell hinein!“

Schwupp waren sie auf und in dem Acker. Doch was geschah dann? Die Pflanzen wuchsen sofort los und zwar schnell, schnell. Der Zauberlehrling spürte Angst in sich. Es kamen auch Bienenschwärme auf die Pflanzen zu. Die Bienen saugten an den Pflanzen und die Schmetterlinge auch. Es waren Tausende von Bienen und Schmetterlingen. Dem Zauberlehrling wurde es bang und bänger. Alle Tiere, alle fielen tot von den Maispflanzen zu Boden. Das war richtig traurig. Der Zauberlehrling fühlte sich richtig schuldig, schuldig am Bienen- und Schmetterlingssterben. Er wollte doch nur helfen und dem Meister zeigen, was er schon kann. Nun war alles total schief gegangen. Alles war umsonst. Es war nicht so gut, dass er seine Zauberkräfte benutzt hatte. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig als zu rufen. Er rief verzweifelt nach seinem Meister und der kam auch bald darauf herbeigeeilt.

Der Hexenmeister wurde richtig sauer, als er hörte, was geschehen war. Der Meister und der Lehrling räumten die toten Tiere weg, rissen alle Pflanzen aus, zerhäxelten sie und brachten sie zum Müllplatz. Dann säten sie neuen Mais, Bantam-Mais, ganz ohne Zauberspruch und ohne jedes Risiko.

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DAS WUNDER

von Philipp

Ein alter Bauer, der schon sehr lange auf dem Land wohnte, musste seinen Mais immer noch selber, also von Hand aussäen. Doch das konnte er nicht mehr wegen seines Rückens. Er ging in eine Kur. Nun sollte der Lehrling alle Arbeiten übernehmen. Der Lehrling fühlte sich stark, da er jetzt machen konnte, was er wollte. Er stromerte auf dem Bauernhof herum und fand in einer Scheune ein Zauberbuch. Da kam ihm eine Idee! Er wollte einen Mais zaubern, der sich von alleine pflanzte. Der Zauberspruch hieß so:

„Mais, nun pflanze dich alleine,
denn schmutzige Finger
will ich kriegen keine!
Wachse schnell, viel schneller
Hexhex.“

Alles klappte wunderbar. Der Mais pflanzte sich und wuchs ganz schnell. Also konnte der Lehrling diesen Mais schon bald verkaufen und war sehr glücklich, denn er bekam jede Menge Geld. Aber auf einmal passierte etwas Schlimmes. Alle Leute, die von dem Mais aßen, verwandelten sich langsam in Schweine. Der Lehrling bekam Angst, weil er nicht wusste, was er machen sollte. Immer mehr Leute wurden Schweine. Als der Meister von der Kur kam, atmete der Lehrling auf und war erstmal froh. Er erzählte dem Bauern alles. Der musste dann nur einmal mit dem Finger schnipsen, und schon drehte sich die Zeit zurück und keiner wusste mehr, was passiert war. Alles war wieder beim Alten. Wenn’s doch nur immer so wäre! Ende gut, alles gut.

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DER GENMANIPULIERTE MAIS

von Bianka

Eines schönen sonnigen Tages ging Ilse, die Landfrau, für ein paar Tage fort. Annette, die begeisterte Forscherin, war jetzt alleine und freute sich, denn sie sollte sich um alles kümmern. Annette ging aufs Feld und säte genmanipulierten Mais aus, was sie eigentlich gar nicht durfte. Aber sie war an neuen Dingen schon immer interessiert. Als sie gerade damit fertig war, fing es an, heftig zu winden, ja, es begann zu stürmen. Einige Samenkörner flogen davon und verteilten sich auch weit außerhalb des Feldes. Annette sprach zum Mais:

,,Wachs du Mais, denn wir wollen dich essen und schmecken.’’

Der Mais wuchs und wuchs. Er wuchs erstaunlich schnell. Schneller und schöner als jeder andere Mais. Schnell war er reif und man konnte ihn ernten. Annette gab den Bauern den Auftrag, den Mais vom Feld zu holen und ihn anschließend an die Märkte zu verkaufen. Anette freute sich sehr, dass alle ihren Mais probieren konnten.

Doch plötzlich geriet die Sache außer Kontrolle. Überall, wo man hinschaute, wuchs der manipulierte Mais. Langsam wurde es Annette bang und bänger. Der Mais wuchs und hörte nicht mehr auf zu wachsen. Die Bauern verkaufen die Maiskolben an die Geschäfte und die an die Verbraucher. Aber alle, die den Mais aßen, bekamen überall am Körper rote Punkte. Annette war beunruhigt und zweifelte an ihrer ursprüngliche Idee. Sie musste irgendwie den Mais stoppen. Sie rief voller Verzweiflung Ilse an, die für die Feldfrüchte zuständig war, und berichtete von dem Problem.

Also kam Ilse so schnell wie möglich und behob den Schaden, indem sie allen Mais vernichten ließ. Doch alle, die den Mais gegessen hatten, starben nach ein paar Monaten. Die konnte Ilse auch nicht mehr lebendig machen. Annette fühlte sich schuldig.

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MANIPULIERTER MAIS

von Vanessa

Ein kleiner Hexenmeisterlehrling hatte eine Idee, nämlich ganz alleine auf der Welt leben zu wollen. Der einzige Mensch zu sein, das war cool für ihn. Also dachte er über einen passenden Zauberspruch nach.

„Töte, Töte,
denn ich will
leben ganz alleine.
Töte, Töte „

Der kleine Hexenmeisterlehrling begann in seinem Labor zu zaubern. Er verzauberte Mais. Er war stolz auf sich, dass bald auf jedem Feld der Gegend sein Gen-Mais, wie er ihn nannte, wuchs. Zuerst starben Falter, die den Mais oft besuchten, dann Schmetterlinge und Bienen. Auch Leute, da der Mais beim Wachsen ein Gift produzierte. Der kleine Zauberlehrling war so glücklich. Es hatte endlich mal was geklappt bei seiner Zauberei.

Nach einigen Wochen waren alle an diesem Gen-Mais gestorben. Er war froh, nun der einzige Mensch auf der Welt zu sein. Er konnte endlich machen, was er wollte. Aber schon nach kurzer Zeit wurde es dem kleinen Zauberlehrling langweilig und immer langweiliger und er wünschte sich die ganzen Leute zurück. Er war einsam und alleine, bis ihm die Idee kam, einfach den Rückhexspruch zu sagen. Oh nein, oh nein, er fiel ihm einfach nicht mehr ein. Der kleine Zauberlehrling war verzweifelt. Er überlegte und überlegte, aber der Spruch wollte ihm nicht in den Sinn kommen. „Hilfe, Hilfe“, schrie er immer wieder, aber es hörte ihn keiner auf der Welt. Er war ja alleine und nun auch voller Angst.

Der kleine Hexenmeisterlehrling saß betrübt und mit Tränen in den Augen in einer Ecke. Doch dann kam ein helles Licht von oben und ein weißer Mensch. Es war Gott. Der Lehrling flehte ihn an: „Bitte, Bitte, hilf mir. Ich will, dass alle Menschen wieder leben.“ Da sprach Gott die Worte:

„Leben, Leben,
der kleine Mensch,
er will nicht alleine sein.
Leben, Leben“

Und alle Menschen waren wieder da. Der kleine Hexenmeisterlehrling war erleichtert und überglücklich. Seitdem wurde auf der ganzen Welt kein Gen–Mais mehr gepflanzt, sondern Bantam-Mais gepflanzt. Und der Hexenmeisterlehrling hatte gelernt, dass solche Zaubereien nicht gut sind.

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BLOSS KEIN GEN-MAIS

von Ayse

Es war einmal ein Bauer. Kurzfristig wollte er Urlaub machen und musste daher den Hof alleine lassen. Der Bauer gab dem Lehrling vor der Abreise noch den Auftrag, Mais zu säen.

Klaus, der Lehrling, hatte aber keine Lust, die vielen Maiskörner in die Erde zu stecken. Deshalb besorgte er sich ein Buch, in dem Zaubersprüche standen. Und dort fand er auch was Passendes. “Es wird ein toller Tag, denn ich werde nichts arbeiten! Hahaha ha“, lachte der Lehrling.

„Ene, Gene, Mene,
Besen, wirst nun gehen,
wirst nun säen!!“,

murmelte der Lehrling und es klappte! Klaus war sehr froh darüber, legte sich hin und schaute zu, wie sich der Mais von ganz alleine säte. Maiskörner muss man gießen, damit sie keimen. Also beauftragte er einen Besen, durch einen Zauberspruch die Saat zu gießen. Als alles gegossen war, wollte und konnte der Besen nicht aufhören. Klaus wollte etwas unternehmen, um die Gießerei zu beenden. Das ganze Feld und die Gegend waren schon überschwemmt. Klaus suchte in seinem schlauen Buch weiter, fand einen Spruch und legte los:

„ Ene, Mene , stoppe, Besen.
Laufe nicht so weiter,
sonst wird’s gar nicht heiter.“

Perfekt! Der Besen stand still. Klaus war sehr erleichtert, aber es hat unglaublich gestunken, zuerst auf dem Bauernhof und dann im ganzen Dorf. Es war ekelhaft. Vermutlich war im Wasser ein Virus, ein Virus, der von diesem Mais abgegeben wurde. Der Virus verbreitete sich im ganzen Dorf.

Die Menschen wurden krank. Sie bekamen Fieber. Ihre Haut verfärbte sich lila. Es war schrecklich.

Nach ein paar Tagen kam der Bauer zurück. Das halbe Dorf war wie leer gefegt. Die Hälfte der Menschen war gestorben. Der Bauer suchte ein Gegenmittel, um die Sache in den Griff zu bekommen, aber er fand es nicht. Nach einigen Monaten lebte niemand mehr im Dorf. Es war ausgestorben! Nur der Mais wuchs weiter.

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DAS ENDE?

von Sibel


„Vertreibe die Maiszünzler, ich hab was anderes zu tun!“, rief der Bauer zu seinem Lehrling namens Sigmar. Dieser Sigmar jedoch hatte keine Lust zu arbeiten und fing an, Zaubersprüche an den Mais hinzumurmeln, an dem die gierigen Falter saßen, die Sigmar verjagen sollte.

„ Ene mene Maisebrei,
Maiszünzler fliege weg,
fliege weg,
dann bin ich nämlich frei!“

„Endlich ist die Arbeit ganz leicht, nur rumsitzen und zuschauen!“ sagte Sigmar zu sich, und dachte: „Dumme Maiszünzler und dödelige Käfer, wer braucht die schon? Alles nur Ungeziefer und unwichtig!“ Der Lehrling wusste sehr wohl, dass die Insekten wichtig sind für die Bestäubung. Nur durch sie können Früchte entstehen. Aber „Wow! Wie schnell und perfekt sein Zauberspruch wirkte. Die Falter flogen nicht weit, denn sie gingen bald zugrunde, denn durch den Zauberspruch wurde ein Gift im Mais produziert, das die Falter tötete. Er konnte es nicht fassen und meinte, dass es jetzt reiche. Bienen und Schmetterlinge starben nicht so schnell. Sigmar sagte also den Spruch zum Zauberstopp auf:

„Ene mene Maisifeini,
bleibe stehen und hör nun auf!“

Der Lehrling war fassungslos, als er hörte, dass die Bienen und der Wind den Pollenstaub des genmanipulierten Mais, in dem das Gift saß, über die ganze Erde verteilt hatten und die Katastrophe begann. Der Pollenstaub und das Zaubergift des Mais befand sich im Schweinefutter und gelangte über Schlachttiere ins Essen der Menschen. Einige Tage nach dem Verzehr solcher Speisen, fingen die Gesichter der Leute an, lilablassblau zu werden mit grünen und gelben Punkten. Die Menschen riefen beim Bauern an. Aber der Lehrling ging ran. Er bemerkte erst jetzt, dass der genmanipulierte Mais sehr schädlich ist. Um wirklich sicher zu sein, aß der Lehrling einen der verzauberten Maiskolben. Das Gesicht des Lehrlings namens Sigmar wurde lilablassblau mit gelben und grünen Punkten. Es dauerte einige Zeit, viele Monate und auf der Erde starben viele Menschen wegen dieser Seuche!

UM SOLCHE KATASTROPHEN ZU VERHINDERN, DÜRFEN WIR KEINE INSEKTEN TÖTEN! DAS WAR NUN FÜR ALLE KLAR, FÜR SIGMAR UND DEN BAUERN UND ALLE MENSCHEN!

Diese Aktion wird nur durch Spenden finanziert:

Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Kto Nr. 30 005 416
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Stichwort: Bantam

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Zwerg mit Bantam Mais