Bantam!

Mit Bantam durch das Jahr

  1. Saatgut bei einer der Bezugsquellen kaufen oder per Postkarte bestellen.
  2. Gleich mit Postkarte, oder per Mail an "Save our Seeds" den eigenen Anbaustandort melden und in die "Goldene Bantam-Karte" eintragen lassen.
  3. Postkarte an die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner schicken.
  4. Weitere Mitmachkarten und Plakate bestellen und verteilen.
  5. Mit einer Spende zur Finanzierung der Aktion beitragen
  6. Falls Gentechnik-Mais in der Nachbarschaft angebaut werden soll, genaue Informationen verlangen und den Anbauer darauf hinweisen, dass er in seiner Nachbarschaft gentechnikfreien Bantam-Anbau gefährdet. Formulare und Unterstützung bei Aktion Bantam-Mais.
  7. Eventuell Mitte/ Ende April Mais betreits an frostfreiem, sonnigem Ort (unter Glas) vorziehen.
  8. Anfang bis Ende Mai (nach dem letzten Frost) Mais an sonnigem, nährstoffreichem Ort in einem Block und Abständen von 45 cm aussähen oder einsetzen und immer etwas feucht halten.
  9. Im Mai unsere Petition unterzeichnen und allen Freunden und Bekannten davon erzählen.
  10. Bantam mit einem Plakat erkennbar machen. Gemeinsame Pflanz-Aktionen organisieren, nicht nur im eigenen Garten.
  11. Im September den Süßmais in der Milchreife ernten (Körner sind noch hell, weich und innen milchig) und frisch genießen. Zur Konservierung notfalls kurz kochen und dann einfrieren, sonst verliert er seine Süße. Die frühesten und schönsten Kolben als Saatgut vom Munde absparen und abreifen lassen.
  12. Im Oktober, wenn die Hüllblätter braun werden, die Saatgut-Kolben ernten, die Blätter zurückziehen und an einem warmen, luftigen Ort zum Trocknen aufhängen. Körner nach und nach abribbeln und weiter trocken. Sie werden dunkelgelb, glasig und schrumpelig-kantig.
  13. Im Frühjahr 2011: Eigenes Saatgut verteilen und aussäen. Die Anbaustandorte bei "Save our Seeds" melden.

 

Ein Vorschlag für Fortgeschrittene:

Wollen Sie mit uns in die "Erfahrungs-Wissenschaft" einsteigen? Wir würden gerne an möglichst vielen Orten überprüfen wie weit der Pollen denn nun tatsächlich fliegt und ob den bisher veröffentlichten wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema zu trauen ist.
Das funktioniert so: Sie stellen fest in welchem Abstand zu ihrem Garten und in welcher Himmelsrichtung die nächste Mais-Anbaufläche liegt (das muß kein Gentech-Mais sein). Wichtig ist dabei, auch die vorherrschende Windrichtung während des Pollenfluges und sonstige Gegebenheiten festzuhalten. Vor der Ernte können Sie dann die Maiskolben darauf überprüfen, ob es zu Einkreuzungen gekommen ist und diese ggf. dokumentieren. Wir schicken Ihnen dafür gerne die nötigen Unterlagen- schreiben Sie uns.

In unserem Büro in Berlin könnten wir in nächster Zeit gut etwas Hilfe gebrauchen. Haben Sie Zeit und Lust? Rufen Sie an!

Marcel Fricke, Schüler
Zwerg mit Bantam Mais